Freitag, 14. Oktober 2005 von Axel Facius

3-Tage-Ausfahrt ins Zittauer Gebirge

Besuch auf der wunderschön gelegenen Burg- und Klosteranlage Oybin im Drei-Länder-Eck Deutschland-Polen-Tschechien. Schreiersgrün. Bereits zum 18. Mal nach der Wende begaben sich die Freizeitvolleyballer des SV Fronberg Schreiersgrün auf „Große Fahrt“. Diesmal machten die 18 Sportlerinnen und Sportler einen Ausflug für drei Tage ins Dreiländereck Deutschland – Tschechien – Polen im wunderschönen Zittauer Gebirge.

Schon auf der ersten Rast an der Autobahnabfahrt bei Bautzen wurde das stimmungsvolle Wochenende mit Sekt und herzhaften Brötchen zur Stärkung eingeläutet.

Abendessen in der „Alten Schmiede“ LückendorfNach rund 250 Kilometern und drei Stunden Fahrt, wurde Quartier im Luftkurort Lückendorf, 20 Gehminuten zu tschechischen Grenze bezogen. Komfortable zwei und Dreibettzimmer standen zu Auswahl. Der Abend klang für die Älteren in der Gaststätte „Alte Schmiede“ bei gutem Essen und Eibauer Schwarzbier gesellig aus, während die Jugend einen Abstecher ins zehn Kilometer entfernte Großolbersdorf zur Diskothek machte.

Nach einem ausgiebigen guten Frühstück, ging es auf Schusters Rappen ins einige Kilometer entfernte Oybin. „Burg und altes Kloster waren da unser Ziel“, erklärte Abteilungsleiter Volker Wunderlich.

Unsere Pension „Sonnenblick“Sportlich ging es bei der Höhenwanderung Lückendorf-Oybin-Lückendorf zu. Was eigentlich als gemütliche Vor-Mittags-Wanderung beginnen sollte, verlangte auf halber Strecke doch einiges artistisches Können den eher ungeübten Wandersleuten ab. Denn unbewusst hielt die Route über den Gebirgskamm für die Volleyballer doch fast 200 Höhenmeter und einen steilen Abstieg parat. Zwischendurch wurde an den „Rosenfelsen“ das obligatorische Gruppenfoto geschossen.

Das Zittauer Gebirge erinnert in seiner Beschaffenheit doch auch ans Elbsandsteingebirge, wobei der Muschelkalkstein keine gelbliche, sondern eine graue und bei den Rosenfelsen eine auffällige rötliche Färbung aufwies.

Sehenswert war nach der gut zweistündigen Route der Besuch auf der alten Festung und dem Kloster Oybin. Herzhaftes Essen im Burgkeller, eine genau so anstrengende wie wunderschöne Wanderung zurück nach Lückendorf und ein Abstecher nach ins benachbarte Tschechien folgten.

Am Abend ging es wieder sportlich rund, erst beim Fußmarsch durch die Stadt Zittau und als die Besten beim Bowlingabend gesucht wurden. Bei den Altgedienten siegte Frank Seidel vor Ralf Fischbach und Volker Wunderlich, bei den Jungen wussten Matthias Richter, Marcel Seidel und Erik Wunderlich, ihm auf diesem Wege schnellste und bestmögliche Genesung, aber auch die Mädchen zu gefallen. Bei Lagerfeuer und Limonade klang der Abend aus.

Höhepunkt des letzten Tages war der Besuch der Stadt Görlitz mit ihren historischen Gebäuden und ein Abstecher über die Grenze nach Polen, ehe am Nachmittag zur Rückfahrt geblasen wurde. Dickes Lob bekam Frank Kloße, der eine super Ausfahrt ohne eine Panne, gespickt mit vielen Höhepunkten, organisiert hatte.

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