Volleyballturnier in Bad Blankenburg
Schreiersgrün. Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte traten die Freizeitvolleyballer des SV Fronberg Schreiersgrün zu einem Vierer-Volleyballturnier im Thüringischen an. Zu Gast waren die erste und zweite Mannschaft der Vogtländer, verstärkt durch vier junge Damen, ebenfalls aus unserem Nachwuchs, bei der Truppe von Siemens Rudolstadt, die ebenfalls mit zwei Mannschaften antrat. Am Ende standen für die Schreiersgrüner bei Punktgleichheit mit dem Tabellenersten die Plätze 2 und 4 zu Buche.
„Eine gute Bilanz”, freute sich Abteilungsleiter Volker Wunderlich nach den guten Leistungen vor allem unserer jungen Volleyballer in der modernen Dreifeldturnhalle in Rudolstadt.
Dabei schaffte die erste Mannschaft, gespielt wurden immer zwei Sätze, sowohl gegen die erste, wie auch die zweite Mannschaft des Gastgebers sowie die eigene zweite Vertretung klare Satzgewinne, musste aber gegen die erste von Rudolstadt auch einen Satz abgeben. Der kostete schließlich den Turniersieg. Denn bei Punktgleichheit, hatte Rudolstadt einige Zähler mehr auszuweisen, weil sie die Sätze höher gewannen und so in den unterpunkten besser waren. Beim gemeinsamen Einspielen und Warmmachen wurde es den Vogtländern doch etwa mulmig zu Mute, aber im Spiel zeigte sich, dass alle vier Mannschaften in etwas das gleiche Niveau zubieten hatten, obwohl der Gastgeber in der Rudolstädter Stadtklasse aktiv ist, wir Schreiersgrüner hingegen absolute Freizeitvolleyballer sind. Über den Kampf fanden alle ins Spiel.
Vermittelt hatte den sportlichen Kontakt unser ehemaliger Schreiersgrüner Volleyballer und Nachwuchstrainer René Tiepner, den die Liebe ins thüringische Bad Blankenburg verschlagen hat. Schade eigentlich, wir hätten ihn gut gebrauchen können. Aber die Liebe geht vor. Um seinen Hobby weiter frönen zu können, meldete er sich in der Nachbarstadt an, fand eine tolle Truppe vor, und so wurde jetzt das Turnier vereinbart. Im kommenden Jahr wollen die Rudolstädter ins Vogtländische kommen, dann ist sportliche Revanche angesagt. Wir freuen uns auf diesen Gegenbesuch und werden beweisen, dass es bei uns im Vogtland noch schöner ist und Gastfreundschaft kein Fremdwort. Mit einem geselligem Beisammensein beider Vereine und der Siegerehrung fand der Freitagabend einen würdigen Abschluss.
Die Schreiersgrüner nutzen das Turnier gleich, um ihre alljährliche Drei-Tages-Ausfahrt damit zu verbinden. In einem schmucken Vier-Sterne-Hotel in Blankenburg fanden sie löbliches Quartier. Auf dem ansprechenden Programm standen als weitere sportliche und touristische Betätigungen eine 20-Kilometer-Wanderung durchs Schwarzatal und dann die Berge hoch (den grausamen Abstieg werden wohl alle so schnell nicht vergessen), einem herzhaften Mittagessen auf den Thüringer Höhen bei herrlichem Sommerwetter am Feldesrand, wieder organisiert von den „Thüringer Tiepners” und ein gemeinsamer Bowlingabend, der einige Überraschungen in den Ergebnissen offenbarte. So Marcel Seidel, Erik Wunderlich und Nicole Meinel, die es in die Finalrunde der besten Sechs schafften.
Eine große Grillparty am Sonnabend war der Punkt auf i eines überaus gelungenen Tages. Dabei gilt es Gastgeber René Tiepner und seiner ganzen Familie, den Schwiegereltern und allen anderen Helfern für die tolle Gastfreundschaft herzlich Dank zu sagen. Da kann man getrost sagen, wir kommen gern wieder, wenn der „Vogtländische Weinkeller” im Thüringischen Blankenburg im derzeit zu sanierendem Haus eingeweiht wird. Mit einem Besuch in den wirklich ansehenswerten Feengrotten in Saalfeld und einem Mittagessen, dass aber nicht allen wirklich mundete, ging der Sonntag und die Ausfahrt zu Ende. Dank gilt auch den Fahren Erik Wunderlich, Frank Lupprian sowie Ralf Fischbach, der Abteilungsleitung um den vier Franks, nämlich Volker Wunderlich, der auch einen Bus organisierte, Frank Seidel und Frank Kloße sowie Oldie Frank (Karl) Tiepner, der ebenfalls einen Bus sponserte.
Da darf man gespannt sein, was 2005 ansteht. Ärgeren werden sich nur die, die einfach zu Hause geblieben sind.
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