Zeugwart Bernd Göschel feiert heute 50. Geburtstag
Als Mann für alle Fälle ständig im Einsatz für den Sport
Schreiersgrün. Beim Schreiersgrüner Bernd Göschel von einem Ur-Gestein zu sprechen, das verbietet sich von selbst. Zumal er am heutigen Donnerstag erst seinen 50. Geburtstag feiert. Dass er aber nun schon über 20 Jahre ehrenamtlich für den Sport und da dem SV Fronberg Schreiersgrün arbeitet, ist eine Leistung, die wiederum große Anerkennung verdient, weil das eben nicht jeder schafft oder schaffen will.
Offiziell übt er nun über zehn Jahre das Amt eines Zeugwartes in Schreiersgrüner Verein aus, aber als „Mann für alle Fälle“ ist er schon viel länger im Fußballgeschäft am Fronberg dabei.
Seit 1973 wohnt der ehemalige Rebesgrüner in Fronberggemeinde. Durch die Heirat seines Bruders Dieter kam er 1973 erst an den Kuxenberg, wohnt aber inzwischen etliche Jahre auf der Auerbacher Straße in der Mitte des Dorfes. Ende der 80er Jahr hat ihn dann Klaus Zöphel und weitere Mitstreiter mit zum Sport gebracht, und im Verein eingebunden. Offizielles Mitglied wurde er aber erst am 1. Januar 1990. Wann immer es aber seine Freizeit erlaubt, ist er am Sportplatz zu finden. Da erledigt er die Arbeiten, von der andere nicht einmal wissen, dass sie erledigt werden muss. Oder wenn sie es schon wissen, sie lieber nicht erledigen wollen, zumal Bernd es im Ehrenamt erledigt.
Der gesamte Vorstand, Platzwart Arnfried Preller, die zwei Männermannschaften – allesamt schätzen die Arbeit im Hintergrund zum Wohl des Vereins von Bernd Göschel, von vielen kurz nur bei seinem Spitznamen „Zünder“ gerufen. Ob nun bei der Platz- und Geländepflege, oder zu den Trainingseinheiten und bei den Pflichtspielen zu Haus und in der Fremde, der Bernd ist eigentlich immer da.
Dabei ist er eine Seele von einem Mensch, kann er aber auch einmal laut werden, wenn was schief läuft bei seiner vielfältigen Arbeit als Zeugwart. Oder sollte „seine“ erste Mannschaft, oder gar der FC Bayern, wo er ein großer Fan ist, eine Spiel verlieren, dann kann man ihn auch mal auf dem falschen Fuß erwischen. Trotzdem wünschen sich alle Mitglieder des Vereins, dass der Bernd noch viele Jahre so bleibt, wie er jetzt ist.
Logisch, dass heute ein große Schar Gratulanten bei ihm vorstellig wird, um zum runden Jubiläum die besten Wünsche zu übermitteln. (rfi)
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