Nachwuchskicker auch in Netzschkau unterlegen
C-Jugend: SpG Netzschkau-SpG Schreiersgrün/Falkenstein 3:1 (1:0)
Die C-Jugend der SpG Schreiersgrün/Falkenstein war auch in ihrem heutigen Punktspiel unterlegen und kassierte in Netzschkau eine 3:1 Pleite. Anne Werner wurde in der Abwehr noch immer schmerzhaft vermisst und offensiv gelang den Jungs einfach zu wenig. Zudem wurden die wenigen guten Chancen nicht konsequent genutzt und so war die Niederlage denn am Ende auch nicht ganz unverdient.
Bereits kurz nach dem Anpfiff hatte Mario Schietzel die 1. gute Chance, kam aber einen kleinen Schritt zu spät. Es wäre ein guter Start gewesen und hätte sicher auch die nötige Sicherheit gegeben, wenn die Gäste hier in Führung gegangen wären. Aber es kam wie schon so oft in den letzten Wochen. In der 4. Spielminute musste der 1:0 Rückstand hingenommen und diesem hinterher gelaufen werden. Es gelingt der Mannschaft zu selten, die ersten Minuten schadlos zu überstehen. Danach fehlt dann immer das nötige Selbstvertrauen, welches einfach immens wichtig ist. Dennoch wurden nicht aufgegeben und zumindest gut gekämpft. Kenny Poyda hatte aber auch bei einem Nachschuss nach einer Ecke in der 10. Minute nicht das nötige Schussglück. So blieb es bei verteiltem Spiel bis zur Pause und der knappen Führung von Netzschkau.
Die 2. Halbzeit begann dann mal mit einem positiven Erlebnis, dem Ausgleich. In der 37. Minute bekam Schreiersgrün/Falkenstein eine Freistoß am Strafraumeck, den Felix Kölbel direkt zum 1:1 verwandeln konnte. Das gab dann endlich etwas Sicherheit und führte zu verteiltem Spiel. Dann hätte Mario Schietzel in der 45. Minute eigentlich unsere Farben in Führung bringen müssen, aber sein Schuss ging an das Außennetz. So kam es wieder dazu, dass zwei grobe Schnitzer unmittelbar hintereinander zu zwei Gegentoren führten (55. Min, 56. Min) und somit das Spiel entschieden. Leider war die Mannschaft danach nicht mehr in der Lage, auf diesen Doppelschlag zu reagieren und so blieb es am Ende bei einer erneuten Auswärtsniederlage. Jetzt muss viel Kopfarbeit geleistet werden, damit jeder einzelne Spieler wieder an seine Stärken glaubt und zu alter Form zurückfindet.
Aufstellung: Andreas Barth, Jakob Steiniger, Lorenz Wunderlich, Abdul Kahar Raufi, Lucas Horn, Franz Hallbauer, Felix Kölbel, Mario Schietzel, Christian Meck, Julius Heller, Kenny Poyda, Patrick Müller, Adriana Rexcha, Justin Unterdörfer, Christian Günther
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