Freitag, 18. Juli 2008 von rfi

Vorstand des SV Fronberg zu Persigehl-Weggang

Entlassung als Notbremse gegen Spielerabwerbung

Schreiersgrün. Mit Verwunderung haben Mitglieder des Vorstands des SV Fronberg Schreiersgrün auf die Äußerungen von Stefan Persigehl, seit 1. Juli Trainer des VfB Schöneck, zur Trennung vom Schreiersgrüner Verein reagiert. Persigehl hatte geäußert, dass er dem Verein rechtzeitig mitgeteilt habe, dass er seine Trainertätigkeit beenden werde. “Gerade das war aber nicht der Fall”, sagt Holger Schubert, Teammanager der Fronbergelf. Er verweist darauf, dass Persigehl einen Dreijahresvertrag mit dem Schreiersgrüner Verein unterschrieben hatte.

“Es gab Gerüchte, dass er unseren Verein verlassen wollte. Als wir ihn darauf ansprachen, hieß es zunächst, dass er noch bis zum Ende der Saison bleiben will. Doch dann versuchte er, Spieler für seinen neuen Verein abzuwerben. Wir mussten die Notbremse ziehen”, begründet Vereinsvorsitzender Axel Facius, warum man Persigehl schon vor Ende der Saison beurlaubt hatte. “Er hat uns damit in Schwierigkeiten gebracht, weil wir ohne Trainer dastanden.”

Der neue Trainer, Jörg Hörning vom SV Grün-Weiß Wernesgrün, kommt erst zur Winterpause nach Schreiersgrün. Bis dahin wird die Fronbergelf von Mannschaftsleiter André Lippmann und weiteren fußballerfahrenen Männern aus dem Verein trainiert. (ike)

Aus “Freie Presse – Auerbacher Zeitung” vom 18. Juli 2008

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