unnötige Niederlage im Testspiel gegen den SSV Lichtenstein
Testspiel: SV Fronberg Schreiersgrün – SSV Lichtenstein 2:4 (1:0)
Am Sonntag unterlag der SV Fronberg Schreiersgrün stark ersatzgeschwächt gegen den Bezirksligaaufsteiger von SSV Lichtenstein mit 2:4. Gleich 10 Spieler standen dem Trainergespann um Jörg Hörning nicht zur Verfügung und so verwunderte die Niederlage am Ende nicht. Dennoch sahen die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel mit zwei völlig verschiedenen Halbzeiten. In der 1. Halbzeit hätte der Gastgeber mit 3:0 oder 4:0 führen müssen, ließ in der 2. Halbzeit zum Ende merklich nach und verlor dann noch deutlich.Bereits nach 7 Minuten die verdiente Führung für den SV Fronberg. Ralf Wiegand wurde von Sven Kummer in zentraler Position angespielt und vollendete direkt. Nur 3 Minuten später hätte der gleiche Spieler erhöhen können, wurde aber ebenso im letzten Moment geblockt wie in der 12. Minute. Danach dominierte Schreiergrün weiter, aber große Chancen blieben vorerst Mangelware. Der beste Schreiersgrüner an diesem Tage Sven Kummer hatte dann die nächste gute Tormöglichkeit, nachdem er von Markus Eitz in den Raum angespielt wurde. Sein Schuss konnte ein Abwehrspieler zur Ecke klären (32. Min). Wieder Ralf Wiegand verstolperte in der 39. Minute kurz vor dem Strafraum, als Schreiersgrün mit 3:1 in Überzahl war. Kurz vor der Pause hatte Marian Schubert doppelt die Möglichkeit zu erhöhen, scheiterte aber ein Mal am Lichtensteiner Torwart und beim 2. Schuss verfehlte er das Tor knapp und schoss über den Querbalken.
In der 2. Halbzeit dann ein anderes Bild. Der Aufsteiger zur Bezirksliga bestimmte mit zunehmender Dauer das Spielgeschehen. In der 50. Minute dann Elfmeter für die Gäste, der sicher verwandelt wurde. Kurz darauf folgte der das1:2 nach einer schönen Kombination der Gäste (57.Min). Dann waren wieder die Hausherren dran. Sven Kummer und Ralf Wiegand spielten einen schönen Doppelpass und hebelten so die Gästeabwehr aus. Aber der im Abschluss etwas unglückliche Ralf Wiegand scheiterte wieder freistehend. Da machte es Markus Eitz in der 68. Minute besser. Er bekam den Ball auf der rechten Seite in Höhe der Mittellinie und ging allein aufs Tor zu. Sein strammer Schuss schlug aus 8m im langen Eck ein. Aber danach war es vorbei mit der Schreiersgrüner Torgefährlichkeit. Lichtenstein schaffte noch zwei weitere Treffer (70.Min; 84. Min) und gewann so am Ende noch mit 2:4. Zwar fiel der Sieg zu hoch aus, aber auf Grund der Personalsituation ist dies kein Beinbruch.
Kommentar hinterlassen