Sind die Fronberg-Kicker wirklich der große Favorit?
Hallenfußball-Kreischampionat: Vorrunde 6 am Sonntag in Rodewisch
Rodewisch. Am Sonntag werden in Rodewisch die Vorrunden der 9. Hallenfußball-Kreismeisterschaft um den Pokal der “Freien Presse” abgeschlossen. Dabei greift der letztjährige Sieger, unser SV Fronberg Schreiersgrün, ins Geschehen ein, der diesmal von allen anderen gejagt wird. Es ist für jedes Team immer das größte, den Pokalverteidiger zu schlagen. Doch das wollen wir natürlich nicht hoffen, vielmehr hoffen wir, dass die Spieler um Trainer Ralf Kraft sich gut zurechtfinden und im Minimum einen der ersten drei Plätze belegen.
Nach seinem Comeback vor drei Jahren holte sich das unser Fronberg Team stets eine Medaille. Nach zwei dritten Rängen gelang ihm vor zwölf Monaten der ganz große Wurf. Auch der aktuelle Jahrgang verspricht einiges. Er gewann schon das stark besetzte Vereinsturnier des 1. FC Rodewisch und gab auch beim hochkarätig besetzten Turnier um den Bad Brambacher Cup in der vergangenen Woche in Oelsnitz trotz des Vorrundenausscheidens keine schlechte Figur ab. Ergo: Der kommende Auftritt avanciert zur Pflichtaufgabe.
Während Schreiersgrün zumindest auf dem Papier so gut wie durch ist, erscheint beim weiteren “2 aus 4″-Ausscheid (nur zwei Team streichen die Segel) keiner chancenlos. Bei jeweils vier Spielen könnten bereits zwei Siege fürs Weiterkommen reichen. Der VfL Reumtengrün, FSV Rempesgrün und Londa Rothenkirchen übersprangen im Vorjahr die erste Hürde.
Der große Außenseiter ist die SG Neustadt, die es in ihrem fünften Anlauf endlich einmal packen will. Aufgrund zahlreicher Zugänge in der Sommerpause und der Tatsache, dass sich die SG von einem Abstiegs- zu einem Aufstiegskandiaten in der Kreisliga B mauserte, dürfte jetzt mehr als die bisherige Rolle als Punktelieferant drin sein – sogar der erstmalige Einzug in die Runde der besten 18?
Zu einem Leckerbissen dürfte das Derby zwischen SV Schreiersgrün und VfL Reumtengrün werden. Beide trafen schon dreimal in der Halle aufeinander, gewonnen hat der VfL aber noch nie. Ein Blick auf die Zwischenrundeneinteilung verrät: Dem Zweiten dieser Vorrunde droht eine Hammeraufgabe. Er muss in einer Woche in einer Gruppe mit gleich vier Vorjahresfinalrundenteilnehmer (1. FC Rodewisch, Kottengrün, VfB Auerbach und Eintracht Auerbach) ran. Doch mit dem Pokern auf Platzierungen in der Halle ist das so eine Sache. (klm/mit fira))
Zwischenrunden
Gruppe 1 (17. 1. in Rodewisch): Rodewisch, Kottengrün, Rotschau, VfB Auerbach, Eintracht Auerbach und 2. Vorrunde 6.
Gruppe 2 (18. 1. in Reichenbach): Wernesgrün, Reichenbacher FC, Netzschkau, Lengenfeld, Brunn und 1. Vorrunde 6.
Gruppe 3 (25. 1. in Rodewisch): Heinsdorfergrund, Reuth, VSC Reichenbach, Tannenbergsthal, Bergen und 3. Vorrunde 6.

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