Die Möglichkeit auf zumindest ein Punkt vergeben
Fußball-Bezirksklasse: Schneeberg gewinnt gegen Schreiersgrün 1:0
Schreiersgrün. Trotz bester Besetzung und ab der 35. Minute einen Mann mehr auf den Platz, konnte der SV Fronberg Schreiersgrün am Sonntag im Erzgebirge keinen Punkt entführen. Dem Tabellenführer und Absteiger aus der Bezirksliga unterlagen die Vogtländer mit 1:0. „Schade, dass wir aus der Überzahl nicht Kapital schlagen konnten. Da war wohl mehr möglich gewesen“, bilanzierte Vereinschef Axel Facius nach dem Spiel die unangenehmen Niederlage.
Dabei begannen die Fronberger ohne Respekt und setzten den noch ungeschlagenen Tabellenführer die ersten Minuten unter Druck. In der 10. Minute kam Lippmann zu einer Chance. Danach wurde der Gastgeber stärker und kam nun auch zu Möglichkeiten (14.), ohne das die zwingend waren. Parktisch aus dem Nichts, Schneeberg bestimmte nun Spiel, das 1:0. Nach einem Freistoß von der linken Seite, war Kapitän Sandro Klausnitz zur Stelle und köpfte ein. Das nennt man effektiv: Este zwingende Gelegenheit – erstes Tor.
Auch die nächsten zwei Möglichkeiten gibt es für den Tabellenführer, aber Preller reagiert beim ersten Mal gut und hat beim zweiten Mal das Glück des Tüchtigen, dass das Leder über die Latte zischte. Ab der 35. Minute war Schreiersgrün in Überzahl, weil der Gastgeber für die teilweise überharte Gangart eine gelb-rote Karte kassierte. Prompt ergab sich die erste gute Chance für die Gäste (38.), doch noch wollte das Ler nicht ins Netz.
Auch nach der Pause geht so etwas wie ein kleiner Ruck durchs Fronberg-Team: In Überzahl müsste doch was möglich sein, oder? Die Chancen häufen sich so in Minute 50., 55. und 60. Minute, nur richtig zwingend wirkt das alles nicht, auch will Schneeberg sehrt geschickt verteidigt. Da war zu sehen, warum der Gastgeber in dieser Saison noch keine Niederlage hinnehmen musste. Die Concordia kam nur noch wenig in die gegnerische Hälfte, hatte aber bei einem Pfostenschuss in Minute 72 Pech, das wäre das 2:0 und wohl die endgültige die Entscheidung gewesen.
Schreiegrün müht sich redlich, hätte aber wohl noch Stunden spielen können und kein Tor erzielt, wie in der 74. Minute, wo eine Flanke von link in letzten Augenblick vom Gastgeber doch noch entschärft wird. Zudem waren die Konter der Concordia keuzgefährlich wie in der 76. und 77. Minute, wo Preller kopf und Kragen riskieren musste.
Jm Spiel nach vorn fehlte bei den Vogtländern die Präzision und der Druck, so dass die zwingenden Gelegenheiten bis zum Schlusspfiff einfach nicht kamen, zumal die Schneeberger sehr eng am Mann standen und so nichts brenzliges zuließen. Außerdem kassierte Hergert zwei Minuten vor Schluss auch noch das zweite Mal gelb und darf nächste Woche zuschauen.
Trainer Ralf Kraft, der mit drei Wechseln in Halbzeit 2 noch einmal alles versuchte, meinte dann auch: „ Der Gastgeber war cleverer, konsequenter und zweikampfstärker, so sieht ein Meister aus. Nun müssen wir am Sonntag gegen Namenvetter Concordia Plauen wieder dreifach punkten.“ (fira)
Statistik
Schreiersgrün: Preller, Raspe (Baldamus), Lippmann (60. Kummer), Singer, Hergert, Hocher, Becker, Meisel, Eitz, Wiegand (Urban 75.), Schwabe.
Tore: 1:0 S. Klausnitzer (35.).
Schiedsrichter: Gerlach (Krumhermersdorf). Zuschauer: 138.
Gelb-Rote Karten: Neubert (Schneeberg/wiederholtes Foulspiel/35.), Hergert (Schreiersgrün/wiederholtes Foulspiel/89..)
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