Montag, 10. Mai 2010 von rfi

Markus Eitz lässt Fronberger weiter vom Aufstieg träumen

Bezirksklasse: Steinpleis-Werdau – Fronberg Schreiersgrün 0:1 (0:1)

Schreiersgrün/Steinpleis. Durch ein zeitiges Tor von Markus Eitz (3. Minute) kann der SV Fronberg Schreiersgrün im Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem SV Merkur Oelsnitz weiter vom Aufstieg in Bezirksoberhaus träumen. Denn dieser Treffer am 26. Spieltag der der Staffel 1 der Bezirksklasse beim FC Sachsen Steinpleis-Werdau war das „goldenen Tor“. Damit gewannen die Gäste aus dem Vogtland mit den knappsten aller Resultate dieses kampfbetonte, teilweise von Steinpleis-Werdau überhart geführte Spiel und bleiben dran, an der Tabellenspitze.

Damit konnten die Vogtländer auswärts einen ganz wichtigen Dreier einfahren und haben wie Oelsnitz zur Zeit 54 Punkte auf ihrem Konto, derzeit nur durch die schlechtere Tordifferenz getrennt und auf Platz zwei liegend. Oelsnitz hat aber zu Pfingsten auch noch ein Nachholspiel in Werda zu bestreiten, da kann dann schon wieder alles ganz anders aussehen.

Mit dem Anpfiff setzte der Regen ein, der wohl eine einschläfernde Wirkung, nur nicht auf die Gäste in der Anfangsphase hatte. Einen Eckball von der linken Seite verwertete Eitz nach nur drei Minuten zur Führung des Tabellenzweiten. Die Mannschaft des Gastgebers wehrte e zu kurz ab, Marco Luschnath erlief sich das Leder und passte zum am Strafraum lauernden Markus Eitz, der trocken abzog. Dieses Tor spielte dem Team um Trainer Jörg Hörning, dass im Vorjahr noch auf Rang elf der Tabelle eingekommen war, in die Karten. Die Fronberger wussten nun um ihre Stärken in der Defensive. Immerhin haben sie sich inzwischen enorm verbessert und kämpfen zurecht um den Aufstieg mit..

Die Werdauer bemühten sich, hatten größere Spielanteile, aber diese waren nur optischer Natur. Steinpleis fand sonst keine Mittel, die kompakte Abwehr der Vogtländer aufzureißen und Torgelegenheiten zu erarbeiten. Je länger dies Anrennen andauerte, umso schärfer führte der FC die Partie. Die eigentlich sonst so fairen Westsachsen von der Römertalbrücke hatten die Axt ausgepackt: Andy Fischer, Markus Eitz und Marco Luschnath bekamen dies zu spüren; sie wurden im wahrsten Sinne des Wortes bei schnellen Vorwärtsbewegungen gefällt.

Der Gastgeber selbst lief sich immer wieder fest, versuchte zu oft durch die Mitte zu kommen. So hatte es Schreiersgrün leicht, die Angriffe zu unterbinden. Neumerkel versuchte es in der 31. Minute mit Solo über die linke Seite, doch der Schuss war zu unplatziert. Für Schreiersgrün hätten Andy Fischer und der diesmal Im Mittelfeld Spielende Ralf Wiegand auf 2:0 zu Erhöhen können, ja müssen, dann wäre alles klar gewesen.

Nach Wiederanpfiff stürmte Werdau wütend auf das Tor der Schreiersgrüner, doch die Defensive stand sicher: So blieb es verbissenes Match, wo Florian Seidel und Johann Neumerkel (bei FC Sachsen) von Glück reden können, dass sie den Platz nicht vorzeitig verlassen mussten: Spielerisch blieb die Partie hinter den Erwartungen zurück: Zu viele Unterbrechungen und Zweikämpfe bremsten den Spielfluss, den Fronbergern war das recht

In der 77. Minute rettete Jörg Fischer durch Herauslaufen gegen Teicher, hatte sonst aber wenig zu tun. Die letzten zehn Minuten wurde der Gast am eigenen Strafraum etwas eingeschnürt, hielt aber die drei Punkte mit großer Moral und Disziplin fest.

Statistik:

SV Fronberg: J. Fischer, Graf (88. Hendel), A. Lippmann II, Hergert, A. Fischer, Kummer, Wiegand, Eitz, Urban (75. Handschug), M. Luschnath, Micklisch (77. M. Schubert)
FC Sachsen: V. Ernst; A. Martin, M. Müller, Seidl, Benedict, M. Lange, Gärtner, Donner, F. Hertzsch, Teicher, Neumerkel. Eingewechselt: C. Lehrbast (46.), F. Hertzsch (77.), Filipiak (83.).
Tore: 0:1 M. Eitz (3.)
Schiedsrichter: Uwe Kaden (Scharfenstein).
Zuschauer: 160.

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