Donnerstag, 26. Juli 2007 von rfi

Klarer Sieg gegen Thüringer Team

André Lippmann II (li.) zeigte gegen Hohndorf bereits gute Leistungen im Abwehrbereich. (Foto: Ralf Fischbach)Schreiersgrün. Mit einem klaren 3:0 (2:0)-Erfolg konnte der SV Fronberg Schreiersgrün am Mittwochabend gegen einen giftig agierenden Bezirksligisten (5 gelbe Karten/einmal Rot) aus Thüringen, den Hohndorfer SV, aufwarten. Schiedsrichter Olaf Seidel musste öfters in die Tasche greifen und Karten verteilen, als ihm lieb war. Unrühmlicher Höhepunkt war die Rote Karte für einen Thüringer, der nach Spielschluss den Schiedsrichter beleidigte und nun für seine Dummheit mit einer Sperre in den kommenden Pflichtspielen rechnen muss.

Für Schreiersgrün war es der fünfte Sieg im sechsten Testspiel und von einem Klassenunterschied nichts zu sehen, den sich die Schützlinge von Stefan Persigehl/André Lippmann sicher erspielten. Dabei konnten sie noch nicht einmal in Bestbesetzung auflaufen. Trotzdem waren sie über weite Strecken die spielerisch bessere Mannschaft, wenn auch noch nicht alles rund lief. Dabei ließen sich die Vogtländer auch von der ungewöhnlichen rauen Gangart der Thüringer nicht schrecken und kamen durch Persigehl (18.) und Luschnath (35.) zur verdienten 2:0-Führung vor der Pause.

Die Gäste hatten nur anfänglich eine Kopfballchance, taten aber in Halbzeit zwei deutlich mehr. Schreiersgrün, was öfters wechselte und nach über einen Jahr Verletzung wieder einmal mit Danny Kunze aufwartete, kam so etwas in Zugzwang, und hatte auch das Glück des Tüchtigen, als es Oeser (64.) für den Gast nur den Pfosten traf beziehungsweise Preller im Nachschuss stark parierte und den Anschlusstreffer verhinderte. Erneut Persigehl mit einem Schuss aus 17 Metern machte den verdienten Sieg nach dem schönsten Angriff über Walther und Eitz in der 80. Minute perfekt.

Statistik:

Schreiersgrün spielte mit: Preller, Singer, Raspe, Lippmann, Gross, Eitz, Becker, Günther, Luschnath, Klemm, S. Persigehl
Wechsler: Kunze, D. Handschug, Walther und Dittmann
Schiedsrichter: O. Seidel (Reichenbach).
Zuschauer: 48.

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