Glücksgöttin Fortuna küsst Fronberg-Männer in Mülsen
Bezirksklasse: Mülsen St. Nichlas – SV Schreiersgrün 1:1 (1:1)
Schreiersgrün. Ohne sechs Stammkräfte kam der SV Fronberg Schreiersgrün zu einem glücklichen 1:1 Unentschieden am 12. Spieltag der Bezirksklasse, Staffel 1. Die Führung der Fronberger markierte Ralf Wiegand schon in der fünften Minute. Nach dem Ausgleich in Minute 32 wurde es vor allem im zweiten Abschnitt eine Abwehrschlacht, doch das Bollwerk hielt – mit Glück und Geschick wurde in Mülsen ein Punkt entführt und die Tabellenführung erneut behauptet. Da küsste die Glücksgöttin Fortuna das Team aber mächtig.
Bereits in der 5. Minute starteten die Fronberger einen Konter auf der rechten Seite durch den agilen Luschnath, der geschickt eine Flanke nach Innen schlug. Am Fünf-MeterRaum lauerte Wiegand, der sich nach oben schraubte und per Kopfball in die kurze Ecke , unhaltbar für den Keeper, einnickte (5.). Danach lies die Partie stark nach: Bis zur 20. Minute wogte es zwischen den Strafräumen hin und her, die Fronberger kam dann zu einer „ halbe Chance“ doch Ralf „Ralle“ Wiegand schoss am Tor vorbei und vergab diese Gelegenheit.
Aufregung in der 30. Minute: Marco Luschnath wäre fast im eins gegen eins durch gewesen und wurde von seinem Gegenspieler von Hinten der Beinen geholt – das hätte eine rote Karte sein können, gab nur den gelb Karton durch den Unparteiischen. Danach kippte die Partie zu Gunsten des agileren Gastgebers, und zwar immer mehr.
Nach einem Freistoß auf Halblinks für Mülsen aus 18 Meter kam der Ball hoch in den Strafraum und Mülsens Nummer 11, Patrick Laube, war in der 32. Minute mit dem Kopf zu stelle und markierte das 1:1, nicht unverdient zu diesen Zeitpunkt. Nur wenig später, Schreiersgrün war nicht geschockt, gab es eine schöne Ballstafette über Wiegand und Eitz auf Luschnath, der zog auch gleich ab, aber sein Schuss wurde zur Ecke abgewehrt.
Doch die Gefahr war noch nicht vorbei: Den Eckstoß erwischte Swen Kummer mit Kopfball aufs lange Eck, aber das Leder zischte knapp über Tor, das hätte das 2:1 für die Vogtländer sein können. Nach 37 Minuten zeigte Jörg Fischer im Fronberg-Kasten sein ganzes Können, als er einen Freistoß aus 25 Metern mit großer Parade zur Ecke klärte und einen Rückstand seines Teams verhinderte. Er tat es dann noch mehrfach, und hielt sein Truppe im Spiel.
In Halbzeit zwei wurde Mülsen noch stärker und erarbeite sich nun die Möglichkeiten im Drei-Minuten Takt. Bereits in Minute 48 stand wieder Fischer seinen und hielt prächtig. Schreiersgrün wankte zwar, fiel aber nicht: Mülsen hatte nun ein Lauf, traf aber zum Glück für die Gäste den Fronberg-Kasten nicht. Die Schreiersgrüner Offensive fand nun kaum noch statt, außer in Minute 65 nach eine Konter, als Luschnath abzog , aber nur das Außennetz des kurzen Ecks traf.
Im Gegenzug hatte der Gastgeber seine erste 100prozentige, als ein Mülsener freistehend im Strafraum mit langem Bein aus zwei (!) Metern nach einer Maßflanke von rechts über das Tor löffelte. Nun war es ein Spiel auf ein Tor, und dicken Möglichleiten häuften sich. So in Minute 77, als Eitz mit taktischem Foul in höchster Not das mögliche 2:1 für Mülsen verhinderte und den gelben Karton sah, und auch bei dem Gewühl vor dem Strafraum, als wohl Laube aus 24 Metern aufs lange Ecke abzog, dort aber nur den Innenpfosten traf, von wo der Ball wieder ins Feld sprang und Ronny Singer klären konnte, Da brannte es lichterloh, doch mit Glück und Geschick konnten die Fronberger das wertvolle 1:1, bedingt auch durch die Personalsituation, über die Zeit retten.
Statistik:
Tore: 0:1 Wiegand (5), 1:1 Laube (32.)
Schreiersgrün J. Fischer, Raspe, Singer, Hergert, Lippmann II, A. Fischer, Eitz, Hocher (67. Lippmann I), Kummer, Wiegand, Luschnath,
Schiedsrichter: Seidel (Venusberg).
Zuschauer: 183.
egal schrieb am Freitag, 20. November 2009:
das war richtiges glück was die da hatten. verdient war der punkt auf keinen fall