Baranowsky hält im Derby für FC Werda einen Punkt fest
Bezirksklasse: Schreiersgrün erkämpft sich nach Rückstand 2:2
Schreiersgrün. In einem kampfbetonten, temperamentvollen und phasenweise gutklassigen Fußball-Bezirksklassenspiel auf sehr schwerem Boden und bei stürmischem Wind trennten sich gestern der SV Fronberg Schreiersgrün und der FC Werda 1921 im Göltzschtalderby 2:2. Während in der 1. Halbzeit die Gäste die feinere Klinge schlugen und durch Tomas Valek in Führung gegangen war, dominierte Schreiersgrün nach der Pause und hatte eine Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten, doch nur zweimal wollte der Ball ins Gehäuse.
Den besseren Start erwischte Werda, die erste Möglichkeit hatte jedoch Schreiersgrün nach fünf Minuten. Doch die Eingabe von Eitz konnte kein anderer Schreiersgrüner erreichen. Danach erspielte sich auf dem tiefen, schlammigen Boden Werda ein optisches Übergewicht. Zum einen aufgrund ihrer technisch Fertigkeiten und zum anderen wegen des läuferisch höheren Einsatzes. Eine Flanke von links köpfte Valek gekonnt aufs Tor. Der Schreiersgrüner Keeper Grötzsch, am Vortag 27 Jahre alt geworden, verhinderte mit tollem Reflex den Rückstand. Ohne Chance war er bei der Führung der Gäste. Diesmal kam die Flanke von rechts, Valek zog einfach ab und traf mit Hilfe des linken Innenpfostens zum 0:1. Schreiersgrün hatte in dieser Phase Mühe, ins Spiel zu finden, zu viele Anspiele kamen nicht an. Ronny Handschugs Eingabe (34.) fand keinen Abnehmer. Sein Bruder David stand bei seinem vermeintlichen 1:1 im Abseits.
Nach der Pause spielte Schreiersgrün, nun mit kräftiger Windunterstützung groß auf, musste aber bei Kontern der Gäste auf der Hut sein. Doch Schwabe (55.), D. Handschug per Kopfball (65.) und R. Persigehl nach einem Freistoß bissen sich zunächst noch die Zähne an Werdas Keeper Baranowsky aus. Geschlagen geben musste er sich aber nach einem Freistoß von R. Persigehl, der genau passte (70.). Nur 60 Sekunden später zog D. Handschug ab, aber der Keeper hielt. Drei Minuten danach schlug Werda durch Kalan zurück. Auch er zirkelte einen Freistoß an der Mauer außen vorbei in die Maschen. Auf der anderen Seite war der Gästetorwart bei Schwabes Schuss auf dem Posten und hatte bei Handschugs Lattenkopfball Glück. Aus einem Gewühl heraus erzielte Lippmann (85.) im zweiten Anlauf das 2:2. Doch der Ball war schon bei einer verunglückten Abwehraktion eines Werdaers über der Linie gewesen – der Linienrichter hatte schon da auf Tor entschieden und seine Fahne als Signal für den Schiedsrichter gehoben. (rfi)
Statistik
Schreiersgrün:
Grötzsch, Raspe, Lippmann, Markus Zeh, Kunze, Kinkal (V/80. S. Persigehl), R. Handschug, Eitz, Luschnath (46. Schwabe), R. Persigehl (V), D. Handschug.
Werda:
Baranowsky (V), Hartl, Wilke (78. Arold), Gollnick, Masar, Wunderlich, Kalan, Stipek (V), Valek, Budik, Krause. Tore: 0:1 Valek (16.), 1:1 R. Persigehl (70.), 1:2 Kalan (73.), 2:2 Lippmann (85.). Schiedsrichter: F. Oefler (Plauen).
Zuschauer: 135.
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