1. Mannschaft erneut deutlich geschlagen
Fussball: SV Merkur Oelsnitz – SV Fronberg Schreiersgrün 4:0
Erneut kam die 1. Mannschaft mit einer erschreckend schwachen Leistung in Oelsnitz unter die Räder. Am Ende hieß es 4:0 für die Sperken. Bereits zur Halbzeit lagen die Schreiersgrüner mit 0:2 zurück. Nach den letzten beiden siegreichen Spielen keimte eigentlich die Hoffnung, nicht wieder mit leeren Händen aus Oelsnitz an den Fronberg zurückzukehren. Da die Ausfälle im Abwehrbereich nicht kompensiert werden konnten, blieb am Ende nur die bittere Niederlage. Dennoch verbleiben die Fronberger auf einem guten 4. Rang, allerdings mit der schlechtesten Tordifferenz seit Aufstieg in die Bezirksklasse.
Nach kurzem Abtasten übernahm Merkur das Zepter im eigenen Stadion und kam bereits in der 15. Minute zur 1:0 Führung. Torschütze war mit straffem Schuss von der linken Seite Pierre Lang. Oelsnitz dominierte das Geschehen auch weiterhin, wenngleich Schreiersgrün ebenfalls versuchte, Akzente zu setzen. So in der 27. Minute, als der junge Denis Graf mit einem Schuss aus spitzem Winkel am Oelsnitzer Keeper scheiterte. In der 35. Minute dann aber das 2:0 durch einen verwandelten Foulelfmeter von Christian Hirsch. Zuvor hatte André Lipmann seinen Gegenspieler im Strafraum gehalten und so dem guten Unparteiischen Weise aus Grünhain keine andere Wahl gelassen, als auf den Punkt zu zeigen. Mit dem 0:2 aus Schreiersgrüner Sicht ging es auch in die Kabinen zum Halbzeittee.
Kurz nach dem Wiederanpfiff machte Oelsnitz mit einem Doppelpack alles klar und stellte den Endstand von 4:0 her. Torschütze in der 50 Minute zum 3:0 war nach einem Fehler von Becker in der Abwehr erneut der Oelsnitzer Lang. Nur eine Minute später besorgte Denny Buschner mit seinem Tor das 4:0. Schreiersgrün hatte auch noch zwei erwähnenswerte Chancen. Zunächst scheiterte Eitz in der 66. Minute nach Flanke von rechts mit einem Kopfball am Oelsnitzer Schlussmann und in der 69. Minute konnte die Oelsnitzer Abwehr einen Kopfball von Manuel Zeh in letzter Sekunde auf der Linie klären.
Danach tat sich nicht mehr viel und so verließen die Schreiersgrüner Kicker nach 90 Minuten den Rasen mit hängenden Köpfen. In der kommenden Woche muss bereits am Sonnabend gegen Aufsteiger Steinpleis-Werdau eine 100%-ige Steigerung kommen, will man nicht vom Neuling aus dem Zwickauer Land überrascht werden.
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